HAPPY BIRTHDAY GALVANIK!

Vom 28. November bis 31. Dezember 2015 lässt die Galvanik die Korken knallen!

Die Galvanik feiert diesen Dezember ihr 20-jähriges Bestehen. Grund genug um das legendäre Kulturzentrum mit einem Jubiläumsfestival so richtig zu ehren. Über ein Monat wird gefeiert mit Grössen aus den Bereichen Mundart, HipHop, Punk, Electro und natürlich der Zuger Musikzene. Fratelli-B und Rival Kings läuten an der SchnauZug Benefizparty das Festival ein. Weiter geht's mit der Punk-Legende CJ Ramone, gefolgt von einem Schwergewicht der Hip-Hop Szene Lloyd Banks, den Turntable-Meistern «Die Boys (Deichkind DJ Set) », Techno-Gott Carl Craig, zahlreichen Zuger Bands am Cover-Event «Eine Szene geht fremd... », dem 90er Jahre Backflash mit Vengaboys und den beiden Weihnachts-Events Xmas Afterdinner und Xmas Punkfestival. Ein musikalischer Querschnitt der letzten zwanzig Jahre! Den Höhepunkt bilden die Delinquent Habits am Silvesterabend mit ihrem Mix aus Latin, HipHop und Mariachi-Klängen. Die Delinquent Habits an Silvester in der Galvanik? Fast schon eine kleine Tradition. Neben diesem vielseitigen Programm bietet die Galvanik aber auch Einblicke in ihre 20-jährige Geschichte. Seien Sie gespannt! 

DIE GALVANIK WIRD 20

Zwischen 1995 und 2015 hat die Galvanik Zug weit über 3’000 Anlässe auf die Beine gestellt und dabei zigtausende Besucher angelockt. Wer erinnert sich nicht gerne an die wilden Partynächte in der «Galsche», wo man mit seinen besten Kumpels bis in die Morgenstunden ausgelassen feierte und sich von der tollen Stimmung anstecken liess. Die Galvanik ist und bleibt für viele der Ort, an dem man seine Freiheit als Jugendlicher zum ersten Mal so richtig spüren und ausleben kann. An dem hat sich bis heute nichts geändert.

Wie alles begann

Wenn wir einen Blick zurückwerfen, stellen wir fest, dass die Galvanik ohne den Willensdrang junger Menschen etwas zu bewegen, nie entstanden wäre. Und so ist es im Jahre 1995 dem Verein «Durchzug» zu verdanken, welcher die Gelegenheit beim Schopf packte und die leerstehenden Räumlichkeiten an der Chamerstrasse, dank erfolgreicher Verhandlungen mit der Stadt Zug und einem Mietvertrag für drei Jahre, für Konzerte, Theater und als Werkstatt für Kunstschaffende umnutzen konnte. Mit dem Einzug wurde auch ein erster Umbau fällig, welcher damals durch die Stadt Zug, den Kanton Zug, die Landis & Gyr Stiftung, die Hodel AG sowie durch Spenden des Vereins «Durchzug» finanziert wurden. Dank erfolgreicher Betriebsführung wurde 1998 der Mietvertrag dann um weitere drei Jahre verlängert und Anfang 1999 konnten die ersten Proberäume, durch die »Probe und Kulturraum Genossenschaft Zug» in den oberen Stockwerken, nach einer 11-monatigen Umbauphase, erfolgreich eingeweiht werden.

Erster Schicksalsschlag

Nach den ersten fünf Betriebsjahren kam es zum ersten Schicksalsschlag für die Galvanik und ihre Betreiber. Trotz einer rigoros angelegten Spendenaktion, musste der Verein «Durchzug» im Jahre 2000 seinen Konkurs anmelden. Nach diesem Weckruf war allen Beteiligten klar, dass es nur mit vereinten Kräften möglich sein wird, die Galvanik in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Geburtsstunde des Verein IGGZ

Mit der Gründung der auch heute noch federführenden Interessengemeinschaft Galvanik Zug (IGGZ), wurde ein neues und bis heute erfolgreiches Kapitel aufgeschla- gen. Nach vielen Diskussionen, der Überreichung einer von 3126 Personen unterschriebenen Petition, einem viermonatigen Unterbruch, einem neuen Betriebskonzept und Dank der Unterstützung von Privaten, der Stadt Zug, dem Kanton Zug, der GGZ und vielen anderen konnte die Galvanik am 4. Mai 2000 wieder eröffnet werden.

Der Brand

Nachdem Stimmen wegen baulicher Mängel ab 2007 immer lauter wurden, stand eine Grundsanierung und Modernisierung der Galvanik auf dem Plan. Doch ein weiterer Schicksalsschlag sollte kurz darauf folgen. Am frühen Morgen des 7. Septembers 2008 verwüstete ein Brand die Räumlichkeiten der Galvanik komplett und es kam zu einer dreijährigen Betriebspause. Das Zuger Stimmvolk war es dann, welches im Frühjahr 2010 der Galvanik die Unterstützung für die Grundsanierung und Erweiterung des Baus zusicherte, in dem es den Baukredit bewilligte. Im September 2011 wurden die Tore der Galvanik, unter der neuen Führung von Eila Bredehöft (Geschäftsleiterin) und ihrem sechsköpfigen Team, wieder geöffnet. Die «Galsche» präsentiert sich seither in ihrem unvergleichlichen Look und bietet ihren Bands und Gästen all das, was man von einer modernen Location an Infrastruktur erwarten darf.

Fakten zur Galvanik

Heute ist die Galvanik eine der wichtigsten Locations für Live-Musik in den Bereichen Rock, Punk-Rock, Electro und HipHop in der Zentralschweiz. Träger der Galvanik ist auch im «neuen» Haus die Interessengemeinschaft Galvanik Zug (IGGZ). Sie wird von der öffentlichen Hand breit unterstützt. Unter anderem vom Kanton Zug, der Stadt Zug und allen Zuger Gemeinden. Nicht zu vergessen sind aber die Vereinsmitglieder, welche der Galvanik seit vielen Jahren die Treue halten. An über 120 Veranstaltungen pro Jahr besuchen rund 12'000 Gäste die Galvanik. Ausserdem bietet der neue Anbau Platz für 11 Proberäume und einen grossen Multifunktionsraum, der auch für private Feiern genutzt werden kann. 7 Festangestellte und zahlreiche Freelancer sorgen für einen reibungslosen Ablauf und viele Partnerveranstalter unterstützen mit ihrem grossen Engagement die abwechslungsreiche Programmation.